Hintergedanken

oder:

Warum ich so froh über die energetische Psychologie bin.

Nachdem ich einige Jahre als Trainer gearbeitet hatte, überkam mich eine Frustration. Ich erzielte nicht die Ergebnisse, die ich gerne gesehen hätte.

Die Teilnehmer, die nur etwas Schliff brauchten, um besser zu werden, haben ihre Tips und das Training bekommen. Sie mußten dann „nur noch“ weiter üben.

Aber: Diejenigen, die echte Schwierigkeiten hatten, konnten von einem Training in Rhetorik, Präsentationstechnik, Schlagfertigkeit usw. weniger profitieren, denn ihr wirklicher Engpaß lag nicht so sehr darin, wie sie standen, formulierten, gestikulierten usw. Es ging vielmehr darum, ihre echte Persönlichkeit zur Geltung kommen zu lassen, tiefe innere Unsicherheit zu überwinden, echte Souveränität zu gewinnen, Denk- und Verhaltensmuster zu verändern. Das war in zwei bis drei Tagen nur in seltenen Fällen möglich. Und wenn ich diese Menschen nach einiger Zeit wieder traf, hatte sich oft nur wenig verändert. In längeren Coching-Prozessen ließen sich zwar bessere Ergebnisse erzielen, aber ich fand es dennoch unbefriedigend und zeitaufwändig.

Ich bekam das Gefühl, diejenigen, die Hilfe dringend brauchten, nur sehr beschränkt unterstützen zu können. Mir wurde klar, daß das „innere Spiel“ viel entscheidender für die Wirkung ist, als Techniken und Tricks. Die können helfen, noch besser zu werden, sind aber nicht die Lösung fürechte Probleme.

Deswegen und auch für mich selber war ich fast immer auf der Suche und interessierte mich für Psychologie, Wege der persönlichen Entwicklung, Erfolgsmethoden, Spiritualität. Besonders anregend fand ich die Methoden, die schnelle Ergebnisse versprachen, und so kam ich auch zu Ansätzen, die abseits ausgetretener Pfade liegen: unterschiedliche Heilungsmodalitäten, Meditation, ja, und auch Schamanismus und vieles mehr. Dabei wurden einige der Paradigmen unserer Kultur, unserer Gesellschaft in mir erst erschüttert und später niedergerissen. Ich habe einiges von asiatischen Weisheiten, Lehren und Wissenschaften gelernt (auch wenn es ein anderes Verständnis von Wissenschaft sein mag, als es bei uns verbreitet ist). 

Unser wissenschaftlich geprägtes „Establishment“ (na ja, oder geprägt von dem, was manche für Wissenschaft halten) hat oftmals hochnäsig auf diese jahrtausendealten Lehren, bewährten Methoden und umfassenden Erfahrungen hinabgeblickt und sie schlichtweg abgetan. Das geht jetzt immer schlechter. Die Akupunktur beispielsweise ist inzwischen ein weitgehend anerkanntes Verfahren, das sogar von (einigen) Krankenkassen bezahlt wird, weil es funktioniert – und manchmal besser als die konventionelle Medizin. 

In alten Weisheiten liegen noch viele große Schätze, die wir für uns heben können. Die Schatzsuche setzt allerdings einen offenen Geist voraus, der zumindest bereit ist, undogmatisch hinzusehen, hinzuhören und sich von Resultaten überzeugen zu lassen. Und da liegt allzu oft der Hase im Pfeffer: Wir lehnen hier gern vorschnell ab wenn etwas nicht in unser (enges) Bild paßt (Noch im 19. Jahrh. wurde der Arzt Semmelweis verlacht, bekämpft und schließlich in die Psychiatrie gesteckt, für seine Forderung Ärzte sollten Ihre Hände desinfizieren – heute eine Selbstverständlichkeit). Und wenn ich hier „wir“ schreibe, heißt das: ich schließe mich nicht aus – allerdings ist es mein Ziel, der geistigen Offenheit möglichst oft eine Chance zu geben (siehe z. B. meine Fortbildungen).

Es ist über die Jahre zu meiner Überzeugung geworden, daß unsereInnere Entwicklung, unsere Innere Reifung das wichtigste Thema ist. Techniken (Rhetorik-, Präsentations-, Management-, Führungs-, Verhandlungs- usw. usf.) bleiben immer an der Oberfläche. Darum wird ja hinter dem Rücken so manches Vorgesetzten gefrotzelt: „Ach, der war mal wieder im Seminar… Wart nur ab, das gibt sich wieder. In zwei, spätestens drei Wochen hat er mit dem Quatsch wieder aufgehört…“ Oder: Wer tiefsitzende Redehemmungen hat, oder unbewußte Erfolgsblockaden, wird mit ein paar Techniken meist nicht weit kommen.

Wir schleppen alle mehr oder weniger viele emotionale Altlasten und psychischen Ballast, lästige Gewohnheiten und ungünstige, automatische Reaktionen mit uns herum. Natürlich behindert uns das. Damit kann es sehr schwierig sein, gute und tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, authentisch und souverän aufzutreten, mitreißende Vorträge zu halten, überzeugend zu argumentieren, unerschrocken – und erfolgreich – Kunden anzurufen, eine neue/bessere Stelle zu suchen, einen Karrieresprung zu wagen, „Nein“ zu sagen, unter Streß gelassen zu bleiben, professionell mit Reklamationen umzugehen, Vorwürfen ruhig zu begegnen, sich oder andere zu motivieren… und so weiter und so fort.

Entlastung und Befreiung von diesen Altlasten schenkt uns Qualität.

Lebensqualität: Wir gewinnen Energie und leben leichter, wenn wir uns eben nicht immer vollautomatisch über unsere „Spezialthemen“ aufregen oder immer bei unseren wunden Punkten mit schlechten Gefühlen reagieren müssen.

Professionelle Qualität: Unabhängig von alten Verhaltensmustern oder Ego-Problemen usw. in Ruhe das tun können, was in der gegebenen Situation angemessen ist, bringt bessere Ergebnisse, setzt mehr Kreativität frei, schont uns, unser Umfeld, unsere Umwelt und spart (Lebens-) Energie, die wir dann noch für unsere Familie, für‘s Hobby – oder was auch immer – einsetzen können, wenn wir wollen. Wir können, weil wir sie behalten haben statt sie unnütz zu verbraten.

Deshalb: Emotionale Freiheit schenkt uns Qualität!

Sie erleichtert unsere persönliche Entwicklung und öffnet ihr manchmal neue Dimensionen.

Und für die Emotionale Freiheit setzte ich mich ein.

Meine bevorzugten Instrumente dafür sind:

EmoTrance

EFT – Emotional Freedom Techniques.