Mann macht Notizen

Coaching

Im Coaching arbeiten Klient und Coach zusammen. Das ist ein anderes Verhältnis als z. B. zwischen Arzt und Patient. Diese beiden gelten üblicherweise nicht als gleichrangig. Anders im Coaching. Ein guter Coach sagt nicht einfach, „wo es lang geht“. Er (oder sie) hilft dem anderen Menschen, etwa durch geeignete Fragen, selbst eine gute Lösung zu finden.

Wenn Sie für ein Problem einfach eine schnelle Antwort nach dem Motto „Was soll ich tun?“ haben wollen, dann sind Sie hier nicht richtig. So ein Anliegen ist natürlich legitim, es paßt bloß nicht zu der Art, wie ich arbeite.

Wenn Sie aber ein Gespräch suchen, in dem wir gemeinsam nachdenken, wenn Sie sich auch kritische Fragen anhören können, wenn Sie bereit sind Anregungen zu hören und Feedback anzunehmen, dann können wir etwas gemeinsam erreichen.

Ähnlich wie im Sport ist es nicht der Coach, der auf den Platz geht. Und der Coach ist in der jeweiligen Disziplin nicht unbedingt besser als der Sportler/die Sportlerin – denn dann könnten die Top-Leute keinen Coach mehr haben. Die würden gewiß selber antreten!

Ein Coach beobachtet, analysiert und macht Vorschläge. Manchmal sind das Vorschläge für Experimente. Die Blickrichtung geht üblicherweise nach vorn – es ist oft nicht wichtig woher ein Problem stammt, wichtig ist, das Problem durch eine gute Lösung zu ersetzen.

Ein Coach kann Denk- oder Verhaltensweisen bemerken, die den Klienten völlig entgehen, denn wir können uns ja nicht mit den eigenen Augen auf die eigene Stirne sehen. Anders gesagt sind wir in manchen Aspekten einfach „betriebsblind“. Deswegen können eine externe Meinung und ein unabhängiges Feedback extrem hilfreich sein.

Ich gehe manchmal durchaus etwas provokativ vor, um zum Kern der Dinge zu kommen, um authentische Reaktionen von Ihnen zu bekommen, um Ihr Denken und Fühlen herauszufordern. Wenn ich Ihnen widerspreche, heißt das nicht unbedingt, daß ich anderer Meinung bin.   😉

Wenn wir zusammen arbeiten, geht es zunächst um Ihre Sicht der Dinge. Aufgrund meiner Erfahrungen, meiner Ausbildung und meiner Persönlichkeit kommen mir dann Fragen in den Sinn, die wir besprechen. Dabei sind immer wieder IHRE Bewertungen wichtig, IHRE Prioritäten, IHRE Werte!

Es geht auch um die Fragen:

  • Was funktioniert/läuft gut?
  • Was funktioniert nicht?
  • Wie hätten Sie es gern?
  • Was können Sie tun, um dahin zu kommen?
  • Was hindert Sie daran?
  • Was haben Sie schon versucht?

Und das kann auch ungewöhnliche Wege und Instrumente einschließen!

So haben Sie möglicherweise noch nie von der Energetischen Psychologie gehört. Sie öffnet Wege zu einer sehr schnellen und äußerst effektiven Streßreduktion. Und Streß macht uns riesige Probleme. Streß macht nämlich dumm. Unter Streß schüttet der Körper Adrenalin aus, das – je nach Menge – im Großhirn, mit dem wir ja denken, für mehr oder weniger heftige Blockaden sorgt. Je stärker die Blockade/n, desto weniger intelligent sind wir, um so schlechter können wir z. B. auf Gedächtnisinhalte zugreifen.

Für den Kampf mit einem Säbelzahntiger war das eine gute Wahl, denn da kommt es auf schnelle Reaktionen an, nicht aufs Nachdenken. Doch wann hatten Sie zuletzt Probleme mit einem Säbelzahntiger?

In vielen Coaching-Situationen, wie auch in der Praxis, ist es sehr hilfreich, Streß schnell reduzieren zu können. Dafür biete ich Ihnen EmoTrance oder EFT an. Ist der Streß behoben, wird meist sehr bald das Denken klarer, die Situation übersichtlicher, Prioritäten werden schneller identifiziert und bessere Handlungen gewählt. Manchmal kann erst dann klar werden, was Sie wirklich wollen!

Wie lange ein Coaching dauert? Nun, da lege ich Ihnen keine Fesseln an, lege keine Mindestzahlen fest. Es hängt immer vom Thema, von dem Menschen und der Häufigkeit der Treffen ab. Deswegen entscheiden SIE, wann Sie mit dem Thema fertig sind. Und dann ist entweder das Coaching beendet oder Sie wählen ein anderes Thema.

Die Treffen dauern meist eine bis zwei Stunden und finden – je nach Bedarf – meist in einem Abstand von einer bis sechs Wochen statt. Das hängt auch davon ab, was die jeweiligen Terminkalender zulassen.

Wir besprechen uns in meinem Büro oder per Telefon. In Ausnahmefällen und gegen Berechnung meiner Reisezeit können wir auch andere Orte festlegen.